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Vor­sor­ge / Früh­er­ken­nung

Wir Uro­lo­gen sind Spe­zia­lis­ten für die Früh­er­ken­nung von Pro­sta­ta-, Bla­sen-, Nie­ren- und Ho­den­krebs. Wir füh­ren des­halb bei Män­nern auch die ge­setz­li­che Krebs­früh­er­ken­nungs­un­ter­su­chung durch.

 

Diese be­inhal­tet neben der all­ge­mei­nen kör­per­li­chen Un­ter­su­chung u.a. die Tast­un­ter­su­chung von Pro­sta­ta und End­darm, und die Un­ter­su­chung auf Blut im Stuhl.

 

Dies ent­spricht aber im We­sent­li­chen dem wis­sen­schaft­li­chen Kennt­nis­stand von 1970.

 

Wich­ti­ge Or­gan­sys­te­me wie Nie­ren, Harn­lei­ter oder Blase wer­den über­haupt nicht un­ter­sucht. Die Pro­sta­ta wird nur mit dem Fin­ger er­tas­tet, so dass ein mög­li­cher Pro­sta­ta­krebs erst ab einer be­stimm­ten Größe auf­fällt.Daher bie­ten wir Ihnen auf Wunsch eine uro­lo­gi­sche Kom­plett­vor­sor­ge an, die Ihnen grö­ßt­mög­li­che Si­cher­heit bie­tet, eine Krebs­er­kran­kung recht­zei­tig, in einem noch heil­ba­ren Sta­di­um, zu er­ken­nen.

Be­stand­tei­le der uro­lo­gi­schen Kom­plett­vor­sor­ge sind Ul­tra­schall­un­ter­su­chung von Nie­ren, Blase und Pro­sta­ta (trans­rek­tal, TRUS); che­mi­sche, mi­kro­sko­pi­sche und bak­te­rio­lo­gi­sche Un­ter­su­chung des Urins; urin­cy­to­lo­gi­sche Un­ter­su­chung (Suche nach krebs­ver­däch­ti­gen Zel­len aus Nie­ren­be­cken, Harn­lei­ter und Blase im Urin); PSA Un­ter­su­chung (Tu­mor­mar­ker für den Pro­sta­ta­krebs im Blut).


Für Frau­en bie­ten wir neben der gy­nä­ko­lo­gi­schen Vor­sor­ge, die Sie re­gel­mä­ßig bei Ihrem Frau­en­arzt oder Ihrer Frau­en­ärz­tin durch­füh­ren las­sen soll­ten, einen Bla­sen- und Nie­ren­check an.


Dies ist wich­tig, da Krebs­er­kran­kun­gen an Niere, Harn­lei­ter oder Blase oft lange Zeit un­be­merkt ver­lau­fen und man nur durch früh­zei­ti­ge Dia­gno­se und Be­hand­lung eine Hei­lung er­zie­len kann.


Uro-Onkologie

Nach den rei­nen Fach­ärz­ten für Krebs­er­kran­kun­gen, den On­ko­lo­gen, sind wir Uro­lo­gen die Arzt­grup­pe, die die meis­ten on­ko­lo­gi­schen Pa­ti­en­ten be­treut. Dies liegt daran, dass die Ent­ste­hung uro­lo­gi­scher Krebs­er­kran­kun­gen sehr häu­fig vor­kommt. Die von uns be­han­del­ten Tu­mo­ren sind Pro­sta­ta­krebs, Bla­sen- und Harn­lei­ter­tu­mo­re, Nie­ren­be­cken- und Nie­ren­tu­mo­re, Ho­den­tu­mo­re und das Pe­nis­kar­zi­nom. Die wich­tigs­te Maß­nah­me zur Vorbeugung von Tu­mor­er­kran­kun­gen ist eine re­gel­mä­ßi­ge und gründ­li­che Vor­sor­ge­un­ter­su­chung. Durch ein früh­zei­ti­ges Er­ken­nen lässt sich prak­tisch jeder uro­lo­gi­sche Tumor hei­len. Daher legen wir in un­se­rem Zen­trum auf die Prä­ven­ti­on oder Früh­er­ken­nung gro­ßen Wert.

 

Zur Un­ter­su­chung ste­hen uns mo­derns­te Mit­tel zur Ver­fü­gung. So füh­ren wir neben Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen mit Du­plex­so­no­gra­phie und 3D So­no­gra­phie bei Be­darf fle­xi­ble Vi­deo­en­do­sko­pi­en (Spie­ge­lun­gen) von Harn­röh­re, Blase, Harn­lei­ter oder Nie­ren­be­cken durch. Auch bie­ten wir Ihnen eine Viel­zahl an Tu­mor­mar­kern zur Früh­er­ken­nung an, die aus dem Blut (z.B. PSA, f-PSA, CEA, CA 19-9; AFP, ß-HCG) oder aus dem Urin (z.B. Cy­to­lo­gie, NMP 22, PCA 3) be­stimmt wer­den.

Haben wir den Ver­dacht auf eine Tu­mor­er­kran­kung, so kön­nen wir Ge­we­be­pro­ben z. B. aus der Pro­sta­ta oder der Harn­bla­se in ört­li­cher Be­täu­bung oder Voll­nar­ko­se in un­se­rem Zen­trum durch­füh­ren. Auch führen wir bei passender Indikation eine MRT-Fusionsbiopsie durch. Haben wir eine Tu­mor­er­kran­kung fest­ge­stellt, kön­nen wir nach aus­führ­li­cher Be­ra­tung über die ver­schie­de­nen Be­hand­lungs­mög­lich­kei­ten in vie­len Fäl­len selbst die The­ra­pie, z.B. eine Ope­ra­ti­on, durch­füh­ren. Füh­ren wir die Be­hand­lung nicht selbst durch, ar­bei­ten wir sehr eng mit an­er­kann­ten Spe­zia­lis­ten zu­sam­men, die Ihre wei­te­re Ver­sor­gung über­neh­men.

 

Neben der klas­si­schen Schul­me­di­zin bie­ten wir Ihnen auch the­ra­pie­be­glei­ten­de, na­tur­heil­kund­li­che und an­thro­po­so­phi­sche An­sät­ze an.
Nach er­folg­ter Pri­mär­be­hand­lung über­neh­men wir selbst­ver­ständ­lich auch die wei­te­re Nach­sor­ge.

 

Hier­bei füh­ren wir auch Maß­nah­men zur Ver­mei­dung des er­neu­ten Auf­tre­tens Ihrer Tu­mor­er­kran­kung durch (z.B. In­stil­la­ti­ons­be­hand­lung bei Bla­sen­tu­mo­ren). Durch un­se­re spe­zi­el­le on­ko­lo­gi­sche Aus­rich­tung sind wir auch in der Lage, Che­mo­the­ra­pi­en in un­se­rem Zen­trum durch­zu­füh­ren, wenn dies er­for­der­lich sein soll­te. Wir sind auch enger Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner des Pal­lia­tiv­netz Erft, wo wir als ers­ter An­sprech­part­ner bei uro­lo­gi­schen Pro­ble­men sämt­li­cher im süd­li­chen Rhein-Erft-Kreis be­treu­ter Tu­mor­pa­ti­en­ten fun­gie­ren.

Studienpraxis

Auf­grund un­se­res gro­ßen Leis­tungs­spek­trums sind wir häu­fi­ger Part­ner für die Durch­füh­rung von Arz­nei­mit­tel­stu­di­en. Dabei geht es häu­fig nicht um die Aus­tes­tung von neuen Me­di­ka­men­ten, son­dern um die ge­naue Er­fas­sung von Wir­kun­gen und Ne­ben­wir­kun­gen von be­reits zu­ge­las­se­nen Me­di­ka­men­ten. Die Phar­ma­in­dus­trie ist zur Durch­füh­rung sol­cher Stu­di­en ge­setz­lich ver­pflich­tet. Teil­neh­men­de Pra­xen müs­sen be­son­ders hohen Qua­li­täts­stan­dards ent­spre­chen und sich ver­pflich­ten, auch un­an­ge­mel­de­te Kon­trol­len durch un­ab­hän­gi­ge Sach­ver­stän­di­ge je­der­zeit zu­zu­las­sen.

Ganz ele­men­tar ist hier­für eine sorg­fäl­ti­ge Pa­ti­en­ten­auf­klä­rung und fäl­schungs­si­che­re Do­ku­men­ta­ti­on. Wir be­schäf­ti­gen spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te Pra­xis­mit­ar­bei­te­rin­nen („Study Nurse“), die mit der Be­treu­ung von Stu­di­en­pa­ti­en­ten und der Do­ku­men­ta­ti­on der Er­geb­nis­se bes­tens ver­traut sind.

 

Für Sie als Pa­ti­ent er­ge­ben sich meh­re­re Vor­tei­le. Zum einen kön­nen Sie si­cher sein, dass eine Stu­di­en­pra­xis höchs­te Qua­li­täts­stan­dards er­füllt und diese re­gel­mä­ßig kon­trol­liert wer­den. Zum an­de­ren wer­den Sie wäh­rend der Teil­nah­me an einer Stu­die re­gel­mä­ßig sehr gründ­lich un­ter­sucht und aus­führ­lich be­fragt.

 

Au­ßer­dem haben Sie im Rah­men von Stu­di­en bei uns oft die Mög­lich­keit, von neuen, mo­der­nen Me­di­ka­men­ten zu pro­fi­tie­ren, die Ihnen sonst häu­fig noch nicht oder nicht kos­ten­los zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den kön­nen.